Das Stadtgebiet wurde im dritten Jahrhundert erstmals von Germanen besiedelt, bevor im sechsten Jahrhundert slawische Siedler nach Cottbus vorgedrungen sind. Während am 30. November 1156 die Stadt erstmals urkundlich beim Namen genannt wurde, erhielt sie im Zeitraum zwischen 1216 und 1225 die Stadtrechte. Im 17. Jahrundert musste viel Elend und Zerstörung in Kauf genommen werden, als die Pest und der Dreißigjährige Krieg ausbrach.
Damals hat sich die Besatzung ständig gewechselt, in regelmäßigen Abständen wurde die Stadt komplett ausgeplündert. Im Jahre 1648 konnte Cottbus nur noch wenige hundert Einwohner verzeichnen. Der zweite Weltkrieg machte auch in diesem Gebiet nicht halt. Nachdem hier einige Kriegsproduktionen eröffnet wurden, musste man immer wieder schwere Bombardierungen hinnehmen. Der schwerste Angriff vollzog sich am 15. Februar 1945, als der Großteil der Stadt vernichtet wurde und über 1.000 Bürger ums Leben kamen.
Geografische Lage
Cottbus ist zwischen dem Lausitzer Grenzwall und dem Spreewald zu finden, wobei sie direkt an der mittleren Spree liegt. Diese vollzieht sich über eine Länge von 23 Kilometer durch das Stadtgebiet. Im Raum der Niederlausitz ist Cottbus die größte und zugleich bedeutendste Stadt. Sie ist in 19 Stadtteile gegliedert und hat mit Drachhausen, Drehnow, Peitz, Teichland und Heinersbrück einige Nachbarstädte und -gemeinden zu bieten. Zudem liegen mit Berlin, Dresden und Zielona Góra drei Großstädte in der Nähe.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Stadt weist zahllose Theater und Ensambles auf. Zu den bedeutsamsten zählen das Staatstheater Cottbus, TheaterNative C und das piccolo-Theater für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus sorgen auch einige Kinos für spannende Unterhaltung, darunter das Filmtheater Weltspiegel. Dieses ist nach dem Burg Theater in Magdeburg das älteste Kinogebäude Deutschlands. Mit dem Schloss Branitz, dem Museum der Natur und Umwelt, dem Apothekenmuseum und dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus werden einige unterhaltsame Museen geboten. Letztendlich sorgt das Planetarium Juri Gagarin für einen erstaunlichen Blick in den Sternenhimmel.