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Provisionsfrei 3,5-Zimmer-Wohnung in Landshut
Wohnfläche: 101 m² Zimmer: 4 Miete: 657,00 €
Landshut (West), Josef-Götz-Straße
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Die kreisfreie Stadt Landshut im Regierungsbezirk Niederbayern liegt auf einer Höhe von 393 m üNN am Ufer der Isar ca. 70 km nordöstlich von München, das Stadtgebiet umfasst 11 Stadtteile bei einer Gesamtfläche von 66 km2. Mit 63.000 Einwohnern ist Landshut als größte niederbayerische Stadt gleichzeitig Regierungssitz, Bezirkshauptstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises sowie Oberzentrum in der Europäischen Metropolregion München. Geografisch gehört Landshut zum tertiären Hügelland zwischen der Donau und der Münchner Schotterebene; der höchste Punkt im Stadtgebiet ist der Hofberg im Süden mit 505 m üNN.
Die Isar trennt die Stadt in einen nördlichen und einen südlichen Teil, in der Mitte liegt noch die Mühleninsel zwischen zwei Flussarmen im Stadtzentrum. Die Siedlungsfläche orientiert sich hauptsächlich am Flussverlauf, so dass die Ost-West-Ausdehnung 21,5 km beträgt, in Nord-Süd-Richtung ist Landshut lediglich maximal 7,2 km breit. Etwa die Hälfte des Stadtgebietes wird landwirtschaftlich genutzt, während sowohl die bebauten Flächen im Zentrum als auch Wasser- und Waldflächen jeweils einen Anteil von ca. 20 % ausmachen; der Rest ist als Verkehrs- bzw. Erholungsflächen ausgewiesen.
Im Jahr 1150 wird die Wehr- und Wachsiedlung "Landshuata" auf dem Hofberg erstmals urkundlich erwähnt, die eigentliche Stadtgründung als Landshut erfolgte 1204 durch Herzog Ludwig den Kelheimer. Er errichtete die Burg Trausnitz und schuf über die Mühleninsel einen Isarübergang, wodurch sich die Stadt sehr schnell zu einem bedeutenden Handelsplatz entwickelte und die Stadtmauer im 13. und 14. Jahrhundert mehrmals erweitert werden musste (Neustadt, Freyung).
Die Landshuter Herzöge trugen im 15. Jahrhundert alle den Beinamen "der Reiche", Glanzpunkt des spätmittelalterlichen Stadtlebens war die Hochzeit von Herzog Georg dem Reichen mit der polnischen Prinzessin Jadwiga ("Landshuter Hochzeit"). Im Lauf der Zeit verlor Landshut immer mehr Einfluss nach München und war nur noch eine Provinzstadt mit Garnison, bis sie 1839 zum Regierungssitz Niederbayerns erklärt wurde.
Die reiche Vergangenheit der Stadt zeigt sich v.a. in der weitläufigen Festungsanlage der Burg Trausnitz (Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums) und den breiten Straßenzügen in der historischen Altstadt, die von gotischen Bürgerhäusern gesäumt werden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen ebenfalls die Backsteinkirche St. Jodok (1338), die Heilig-Geist-Kirche (1461), das Kloster Seligenthal (gegründet 1232), das Palais Pettenkofer (17. Jahrhundert), das historische Rathaus (1380) und die 1536-43 erbaute Stadtresidenz der Wittelsbacher, der erste Renaissancepalast nördlich der Alpen.
Ein Wahrzeichen von Landshut ist der Turm der im Jahr 1500 vollendeten Stiftskirche St. Martin, er ist mit 130,6 m der weltweit höchste Backsteinturm. Alle vier Jahre verwandelt sich die gesamte Stadt in ein mittelalterliches Feldlager und feiert das Festspiel der "Landshuter Hochzeit"; in den Jahren dazwischen gibt es genügend Unterhaltung in den Arkadencafés der Altstadt (Fußgängerzone) oder in den zahlreichen Biergärten entlang der Isar.