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Langenfeld (Langenfeld (Rheinland)), Hitdorferstraße
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Langenfeld (Langenfeld (Rheinland)), Turnerstraße
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Langenfeld (Langenfeld (Rheinland)), Turnerstraße
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Langenfeld ist eine kleine Stadt, die zum Landkreis Mettmann gehört. In den Stadtteilen Langenfelds wurden einige historisch bedeutsame Funde gemacht. Erste Siedlungsspuren werden in der Altsteinzeit vermutet, die Annahme beruht auf diversen Steinabschlagplätzen für Feuersteine.
In Feldhausen gefundene Steinbeile konnten in die frühere Steinzeit datiert werden. Auf dem Rosendahlsberg wurden römische Spuren in Form einiger Scherben und einer römischen Weiheglocke, ein äußerst seltener Fund, ausgegraben. In Richrath wurde 1976 eine Merkurstatuette gefunden, die die Theorie von römischen Handelsbeziehungen über den Rhein in Diskussion brachte. In Reusrath am Alten Markt wurde ein Baumsarg gefunden.
Der Baumsarg war die bevorzugte Beerdigungspraxis in der nordischen Bronzezeit. 1946 wurde auf der Kölner Straße 50 ein genagelter Schädel gefunden, der einen anthropologischen Diskurs auslöste. Diese Funde verweisen auf eine bewegte Vergangenheit der Stadt Langenfeld. Erstmals als Stadt wird Langenfeld 1396 urkundlich erwähnt, damals noch in alter Schreibweise Langevelt. "Das lange Feld" wird 1673 und 1730 in der Karthografie belegt, bezeichnet allerdings dort das gesamte Gebiet begrenzt durch Itterbach, Wupper, Monheim und Begischem Land. Über die Jahre grenzte man das bezeichnete Gebiet immer weiter ein, bis die Stadt endlich 1948 ihr Stadtrecht erhielt. Die Lage an einer frühen Verkehrsstrasse zwischen Düsseldorf und Köln erlaubte Langenfeld die Entwicklung eines regen Postkutschenbetriebs, der zeitweise etwa 100 Pferde beherbergte.
Die Bedeutung einer Postkutschenstation in Langenfeld für die Stadt lässt sich am Posthorn im oberen Teil der Stadtwappens erkennen. Zeitzeichen der bewegten Stadtgeschichte findet der Besucher im Stadtmuseum Langenfeld, welches in Kooperation mit anderen Museen (Köln,Hagen, Bonn etc.) die Exponate aufbewahrt. Langenfeld liegt am Further Moor, einem 43 ha großen Heidemoor, das in dieser Form einzigartig ist. Reste mittelaterlicher Turmhügelburgen und die Wasserburg Haus Graven können besichtigt werden. Ebenso 12 kleine Kirchen unterschiedlicher architektonischer Phasen, hierzu zählt auch das älteste Bauwerk der Stadt, der Glockenturm von St. Martinus aus dem 11. Jahrhundert.