Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Lüneburg geht auf das Jahr 956 zurück. Damals, am 13. August 956 übergab Otto I. dem Michaeliskloster eine Schenkungsurkunde worin er dem Kloster die Salzzölle aus der in Lüneburg ansässigen Saline (eine Salzförderanlage) schenkt.
Damals galt Lüneburg durch die Saline als eine der reichsten Städte des Nordens. Dies wundert auch nicht, da der Salzhandel im Mittelalter in der Stadt stark florierte und Salz im Mittelalter, weil dies fast die einzige Möglichkeit der Konservierung von Lebensmitteln war, mit Gold aufgewogen wurde. Salz bezeichnete man im Mittelalter auch als "das weiße Gold".
Heute dagegen erinnern an den florierenden Salzhandel nur noch die stillgelegten und in ein Museum umfunktionierten Gebäude der Saline. Heute macht nicht das Salz Lüneburg so wertvoll. Heute im Jahr 2010 gehört Lüneburg zu den wenigen sogenannten wachsenden Städten. Man schätzt, dass in den nächsten Jahren die Einwohnerzahl von knapp 71.000 auf rund 90.000 Einwohner anwachsen wird.
Immer mehr Menschen zieht es nach Lüneburg. Grund dafür ist die hohe Lebensqualität, die schöne Altstadt und das große Freizeitangebot, das die Stadt den Menschen bietet. Nicht nur die wunderschöne und sehr gut erhaltene Altstadt, die während des zweiten Weltkrieges kaum von Bombenattacken betroffen war, sondern gerade das große Angebot an unterschiedlichsten Veranstaltungen, Museen und Theatervorstellungen machen die Lebensqualität für die Menschen in der Stadt aus.
Neben dem großen Freizeitangebot und der hohen Qualität und Anzahl an Schulen, Universitäten und Kitas besitzt Lüneburg jedoch darüber hinaus einige wunderschöne Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Lüneburger Rathaus, den Kalkberg oder den Wasserturm, die es zu entdecken gilt.
Lüneburg ist auf jeden Fall auch für Kurzentschlossene eine kleine Tagesreise wert. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Schröderstraße mit den vielen unterschiedlichen Cafes kann man nach Herzenslust die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten erkunden.