Die Stadt Melle ist mit knapp 48.000 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises Osnabrück. Melle liegt zwischen dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge und ist etwa 30 Kilometer von Osnabrück entfernt.
Die zentrale und dennoch attraktive Lage von Melle macht die Stadt zu einem begehrten Wohn- und Gewerbestandort. Insbesondere die Holz verarbeitende Industrie hat sich in Melle niedergelassen.
Stadtgeschichte / historische Bauwerke
Die Stadt Melle stammt aus dem alten Landkreis Melle und wird erstmals im Jahre 1169 als menele/menelo-Siedlung in der gemeinen Mark urkundlich erwähnt. Zwischen 1972 bis 1977 wurde der aus 56 Gemeinden bestehende Landkreis in eine eigenständige Stadt umgewandelt und dem Landkreis Osnabrück zugeordnet.
Melle beheimatet interessante historische Bauwerke wie Kirchen, Mühlen und Burgen. Die Wasserschlösser Gelsmold und Königsbrück stammen aus dem 13. bzw. 14 Jahrhundert und sind sehenswerte Zeitzeugen des historischen Melles. Darüber hinaus ist Melle bekannt für seine Fachwerkbauten, die auch unter der Bezeichnung Niedersachsenhaus bekannt sind. Die alte Posthalterei ist das älteste Gebäude in Melle. Dort finden zwischenzeitlich regelmäßig Ausstellungen verschiedener Künstler statt.
Freizeitmöglichkeiten in Melle
Bei der attraktiven Lage von Melle liegen gut ausgebaute Rad- und Wanderwege nahe. Beispielsweise der etwa 90 Kilometer lange Ahornweg oder Wanderungen in den Meller Bergen sind bei Touristen sehr beliebt.
Auf der Meller Waldbühne werden regelmäßig Theaterstücke für Kinder und Erwachsene gezeigt. Das Tourneetheater Theaterbande Phoenix stammt ebenfalls aus Melle und gibt dort in verschiedenen Stätten ihr Können preis. Kulturliebhaber werden auch im ortsansässigen Automuseum, Traktormuseum und im Grönegaumuseum fündig.
Typisch Melle
Als kulinarische Spezialität aus Melle gilt das Gesmolder Pickert, eine Art Kartoffelpfannkuchen mit verschiedenen Aufstrichen.