Die norddeutsche Kreisstadt Peine mitsamt dem gleichnamigen Landkreis zwischen Harz und Lüneburger Heide liegt unmittelbar zwischen den beiden großen Oberzentren Niedersachsens, Hannover und Braunschweig. Die Stadt Peine hält seit 1223 die Stadtrechte, bereits um 1130 ließ ein Minister des römisch-deutschen Königs Ludwig III. , Berthold von Pagin, die Peiner Burg erbauen und gab der Stadt ihren Namen.
Die Stahlindustrie prägt seit Entdeckung des Eisenerzlagers in Gr. Ilsede im Umland Peines das wirtschaftliche Gesicht der Stadt und seiner Region. Heute befindet sich eines der modernsten Elektrostahlwerke Europas in Peine.
Um den Marktplatz mit seinem Springbrunnen und dem alten Rathaus mit Glockenspiel laden viele nette Cafés, Restaurants und Eisdielen den Besucher zum Verweilen ein. Hier kann man an den Fachwerkhäusern besonders gut das Symbol der Eule beobachten, dass sich als Verzierung auf vielen Häuserfassaden findet. Die barocke St.-Jacobi-Kirche im neugotischem Stil bietet eindrucksvolle Wand- und Deckenmalerei und lädt zu Gottesdiensten und Konzerten ein. Ein weiteres geschichtsträchtiges Ausflugs- und Erholungsziel ist der Bürgerpark mit den Überresten der Peiner Burg. Im ,Damm', eines ehemals von Juden bevölkerten Straßenzugs findet man das älteste erhaltene Fachwerkhaus Peines, findet man das Pelikan-Haus. Es ist das Geburtshaus des Peiner Jungen Sally Perel, später bekannt als ,Hitlerjunge Salomon', der die Zeit des Holocausts unter falschem Namen überlebte.
Auch für Kulturinteressierte hat Peine einiges zu bieten. Der Peiner Kulturring initiiert vielfältige Theater-, Musikveranstaltungen, die regelmäßig in den Festsälen oder im Forum stattfinden. Außergewöhnliche Museen wie das Schokoladenmuseum oder das Puppenträume-Museum laden neben dem Peiner Kreismuseum und dem Bauernhaus in Bortfeld, das den Besucher in die Zeit der Urgroßeltern entführt, zum Schmökern und Erkunden ein.
Ein breitgefächertes Sportangebot mit Hallen- und Freibad, Reithallen, Schießständen, Sport- und Fitnesscentern, außerdem ein weitläufiges Radwandernetz laden zu Aktivität in der Freizeit ein. Auf einer Kanutour über die Fuhse kann man die Peiner Landschaft genießen.